blick in Teil 3 - Fastenprozess

Einleitung

Keine Frage, Fasten und den Fokus hauptsächlich auf den Ernährungsteil zu legen ist ein erster Schritt für seine Gesundheit einzustehen. Wer jedoch seinen Fastenprozess bewusst unterstützt, geht nicht nur einen Schritt weiter, sondern auf eine öffnende und erweiternde Reise zu sich selber. Körper und Seele gleichermassen Aufmerksamkeit zu schenken hat viel mit Liebe, Fürsorglichkeit und Mitgefühl zu tun.

Warum Stille so wichtig ist

Im Alltag gibt es so viel zu tun und viele Gründe, um zu rennen. Wir hetzen durch die Stunden, den Tag, die Wochen. Doch Voraussetzung für unsere körperliche, mentale und seelische Gesundheit sind auch Stille und Ruhe. Sie verwandeln uns.

Durch Stille und Ruhe kannst du deinen Fastenverlauf positiv unterstützen.

Regelmässige Zeiten der bewussten Stille reduzieren Stress und Anspannung, regenerieren das Gehirn, steigern die Kreativität und sorgen generell für innere Zufriedenheit.

Finde dich an einem lauschigen Ort in der Natur ein. Horche den Stimmen der dich umgebenden Natur und öffne dich für ihre Geräusche, wie das Säuseln des Windes, das Gezwitscher der Vögel, das Rascheln der Blätter, das Summen der Bienen. Spüre, wie diese achtsame Verbindung auch deine innere Natur berührt, ins Gleichgewicht bringt und dich beruhigt. Eine heilsame Wohltat auf tiefster Ebene.

„Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst. Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt.“ Eckhard Tolle

Du kannst genauso Ruhe und die Stille in dir aufsuchen.

Setz oder lege dich hin, nimm dir einen Moment und finde dein Zentrum, werde dir deines Atems gewahr. Atme ein, atme aus und entspanne dich. Visualisiere dich selbst als stilles, klares Wasser – ganz ruhig und friedlich. Einatmend siehst du dich selbst als stilles Wasser. Ausatmend erlebst du tiefen Frieden.

«Wenn alles still wird, geschieht am meisten» Soren Kirkegard

Dankbarkeit

Werden wir uns bewusst, worüber wir dankbar sein können, kommt eine Menge zusammen. Dankbarkeit lässt uns erkennen, was wir wirklich haben und ist unabhängig von jeweiligen Situationen, Umständen, Personen oder Erlebnissen.

Dankbare Menschen sind gesünder, besser gelaunt, stressresistenter, leistungsfähiger und zufriedener mit ihrem Leben und ihren sozialen Beziehungen, so die Wissenschaft.

Um Dankbarkeit zu empfinden, betrachtest du all die Dinge, die du in deinem Leben geniessen darfst. Praktiziere Dankbarkeit als eine innere Haltung, mit der du dem Alltag begegnest, damit fokussierst du dich mehr aufs Positive und lernst auch die kleinen Dinge wertzuschätzen. Diese Grundhaltung führt dich zu mehr Zufriedenheit sowie Glück und gesteigertem Wohlbefinden.

Wer sein Leben auf diese Weise schätzen lernt, verlässt Gedanken an Mangel oder Begrenzung und erinnert sich an das viele Gute, das ihn umgibt und in ihm liegt.

Dankbarkeit in der Fastenzeit beinhaltet einen weiteren Aspekt.

Danke bewusst und voller Bewunderung deinem Körper, deinen Organen, deinen Zellen für ihre Intelligenz und ihre Fürsorge, die sie dir zuteil kommen lassen.

Danke auch deinen unermüdlichen Selbstheilungskräften.

 

 „In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit.“

Marie von Ebner- Eschenbach