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Wie kannst du mit Fastensymptomen umgehen?

Tipps, die weiterhelfen

Ja, Fastensymptome können auftreten. Können, müssen nicht. Durch das Fasten lösen sich Gifte und Abfallstoffe aus dem Blut, den Geweben und Organen, das kann zu Reaktionen führen, je nachdem, wie belastet dein Körper ist. Ein paar Tipps seien hier erwähnt aus unserer Hausapotheke. Mehr und ausführlicher beschrieben in den Downloads Fastenanleitung.

Blähungen

Es können vermehrt Blähungen auftreten, je nachdem wie du dich vorher ernährt hast und du dich vielleicht nicht gewohnt bist, mehr Gemüse zu essen.

Wir geben den Gerichten bspw. Kümmel bei oder trinken Fenchel- oder Kümmeltee.

 

Bitte halte die Blähungen nicht zurück. Geh nach draussen oder sonst an ein Örtchen und verschaffe dir Erleichterung. Eine Fastende traute sich nicht und hielt die Luft zurück. Sie ertrug einen schmerzenden und gespannten Bauch. Wir erinnern Selbstfürsorge kommt vor "Anstand. "

Niederer Blutdruck

Erfahrungsgemäss senkt sich beim Fasten der Blutdruck.

 

Ist er zu nieder, trinken wir Rosmarintee.

 

Eine schnelle Wirkung wird durch ein paar Salzkörner erzielt (auf der Zunge zergehen lassen). Das raten wir besonders den älteren Fastenden mit Tendenz zu niederem Blutdruck. Auch wenn wir salzlos Fasten geht die Gesundheit vor und nicht das Hinfallen.

Kopfschmerzen bei Kaffee-Entzug

Sollten durch den Kaffee-Entzug Kopfschmerzen auftreten, helfen 1-3 TL Kaffee. Beim Schwarztee-Entzug 1-3 TL Schwarztee.

 

Kopfschmerzen

Sich zwischendurch hinzulegen, unterstützt den Reinigungsprozess.

Kneipp Wasseranwendungen beleben und helfen bei Kopfschmerzen oder niederem Blutdruck.

Eintauchen der Arme möglichst lange in kaltes Wasser. Das Wasser abstreifen und ein Jäckli über die feuchte Haut anziehen.

Frösteln

Warm und wohlig anziehen, vor allem die Füsse.

 

Hilfreich sind auch wärmende Gewürze und Wurzeln, wie z. B. Zimt, Nelken, Cayennepfeffer oder Ingwer. 2-3 Scheiben Ingwer mit kochendem Wasser übergiessen und warm trinken.

 

Das Körpersystem sollte sich beim Fasten nicht durch Kälte zusammenziehen, im Gegenteil, ein offenes, fliessendes System ist anzustreben.

Eine Wärmeflasche und sich in eine Decke einkuscheln.

Vermehrte Müdigkeit

Vermehrte Müdigkeit kann sich immer wieder mal zeigen. Eine sehr tiefe Müdigkeit ist nicht selten.

Die Müdigkeit kann kurz bis ein paar Tage dauern, je nachdem wie viel der Körper "arbeitet" oder wie viel Stress vor dem Fasten in die Tage gepackt wurden.

Nach Möglichkeit nachgeben, loslassen, sich die Zeit gönnen und in die Ruhe fallen.

 

Wir empfehlen beim ersten Mal Fasten, sich freizunehmen, um genügend Zeit und Raum für sich zu haben.

Sei gut zu dir, die Symptome gehen vorbei. Behalte das Ziel im Fokus den Körper und Geist zu reinigen und ihm eine Pause vom Gewohnten zu gönnen. Danach kannst du, wenn du magst, Bäume ausreissen, dich geniessen und deine Mitmenschen anstrahlen.

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