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Was treibt mich um, wie geht's?

Der 6. Tag Sanftes Fasten.

Viel Schlaf in diesen Tagen. Eine Ruhe der Langsamkeit, die für mich in diesem Ausmass neu ist. Traumhaft sage ich dir. Nicht, dass ich dieses Tempo für den Alltag anstrebe, doch jetzt ist es einfach wunderbar, es liegt viel Achtsamkeit darin.

Kaffee ade ist mir schnurz, das hätte ich mir nicht träumen lassen, war das die grösste Herausforderung bei den anderen Fastenzeiten. Eben es zeigt sich immer wieder anders.

Nadelöhr

Die Zeit bringt viele Veränderungen. Zeit des Wandels auf allen Ebenen.

Vieles durfte an die Oberfläche kommen, einiges verschwand und doch stehen wir alle vor einem Nadelöhr. Die einen mehr, die anderen weniger. Erkennen, wie es weitergehen darf, fällt schwer. Die Gefühle nehmen an Intensität zu, bei mir, bei anderen.

Unser Blog "Würdige den Raum zwischen nicht mehr und noch nicht", fordert auch Geduld, Vertrauen und den Druck wegnehmen, mal gelingt's mir besser, mal weniger. Und es braucht eine Neuausrichtung, der beste Zeitpunkt ever. Altes kommt nicht wieder und wie soll das Neue aussehen? Einiges zeichnet sich am Horizont ab.

Ich beschäftige mich mit Dingen, die mir guttun und die ich weiterhin leben möchte. Ich stelle mir allerhand vor und verwerfe, ich bin voller Tatendrang und Rückzug, habe eine Elefantenhaut und bin dünnhäutig. Ja, ihr Lieben,  es geht rund und doch - es ist der Raum dazwischen. Während der Fastentage intensivieren sich die feinen Sinne, bei mir und schon so oft von anderen auch gehört. Vielleicht bringt dies mehr Klarheit.

Magst wissen , was es gab?

Hier ein paar Impressionen

Bild 1: Tomatensuppe mit Gurkenstückchen, Kräuter, Kresse, Olivenöl und Gewürzen

Bild 2: Gemüsepfanne mit Bohnen, Kefen, Kohlrabi, Zwiebel, Knoblauch, Bohnenkraut

Bild 3: Fenchel-Birnensalat mit Granatapfelkernen und -saft, Dillgrün, Orangenabrieb, Dressing (mein Favorit)

Bild 4: Randensalat mit Orangenstückchen und -dressing, Rapssamen, Schnittlauch

Bild 5: Bohnen-Tomatenpfanne mit Riesen-Champion, Zwiebel, Knoblauch, Bohnenkraut

Bild 6: Peperoni-Kohlrabi Suppe mit Erbsen, Thymian und geräuchterem Paprika (Gewürz)

Tipps

  • Wenn du alleine fastet, bleibt manchmal eine Hälfte Kohlrabi vor. Zaubere verschiedene Gerichte mit den gleichen Gemüsen. Vielleicht kommst du da auf ganz neue Kombis, sei einfach mutig.
  • Tu dir Gutes, hör auf dich. Was immer dich unterstützt, führt zu Wohlbefinden. Ich mag Thermalbäder, Basenbäder, Fussreflexzonenmassage, Bewegung an der frischen Luft und wenn möglich gut gelaunte Menschen. Lachen unterstützt die Gesundheit.
  • Und Apfelmus mit Rosinenstückchen, eingelegte Chiasamen und Bananenscheiben. Da ist auch mein Mann dabei.

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Kommentare: 1
  • #1

    Katharina Wissmann (Sonntag, 18 Oktober 2020 08:58)

    Danke für deine Zeilen und das Teilhaben lassen.
    Ich fastete im September allein und es war eine ganz tolle Erfahrung.
    Interessant was der Körper alles weiss.