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Hast du noch alle Sinne beisammen?

Die Hingabe durch die Sinne an das Erleben.

Das Spiel mit der Sinnlichkeit, Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.

Schmecken

Kannst du schmecken, was du verkostet?

Gleich grosse Stücke von Obst oder Gemüse mit ähnlicher Konsistenz schneiden. Mit geschlossenen Augen und zugehaltener Nase kauen. Nase loslassen und bei geschlossenem Mund ausatmen. Das Aroma entfaltet sich noch mehr.
Schmecke sie, die Nahrung!

Riechen

Unser Essen können wir erschnüffeln. Gefällt uns, was wir riechen, läuft uns das Wasser im Munde zusammen und wir freuen uns auf das Essen. Gefällt es uns nicht, lassen wir's stehen, nein danke.
Rieche sie, die Nahrung!

Sehen

Farbenfrohes auf dem Teller regt unseren Appetit eher an, als blasse Farben.
Nicht jede Farbkombination  begeistert uns. Blauer Kartoffelstampf oder Schoggipudding wirken weniger

appetitlich.

Warum ist das so? Manche Farben kommen in der Natur gar nicht oder nur selten vor und werden deshalb als nicht geniessbar assoziiert.
Sieh sie, die Nahrung!

Tasten - Fühlen

Wie fühlt sich die Oberfläche einer Erdbeere an oder wie das Innenleben einer Aubergine?
Mittels Finger oder Zunge die Nahrung berühren und
erfühlen.
Cremig, weich, zäh, zart ,fasrig, körnig, teigig, klebrig, samten, hart , kalt , warm, knusprig, fest , ölig, matschig, breiig, glatt usw.
Berühre sie, die Nahrung!

Hören - das habe ich gehört

Brutzeln, knirschen, klirren, plätschern, rascheln, zischen, knacken, kratzen, kauen, schmatzen, schnalzen, schlürfen, knirschen, knuspern, letzter Rest im Glas durch den Strohhalm saugen, Flüssigkei t durch die Zähne ziehen, blasen, schlürfen, auslöffeln, chtchtcht , hitzgen (Schluckauf), rülpsen, knurren,grummeln, gluckern, blubbern, rumpeln, furzen.
Höre sie, die Nahrung!

Feinstoffliche Sinne

Das äussere Aussehen kann täuschen, die inneren Informationen nicht. Unsere Fähigkeit LEBENSSpuren wahrzunehmen ist geschult.
Wir nehmen das Gesunde, das Schöne und die Lebenskraft intuitiv wahr.
Nimm sie mit den inneren Sinnen wahr, die Nahrung!

Im diesem Sinne

Sinnliche Menschen haben etwas Besonderes, wir fühlen uns zu ihnen hingezogen. Sie nehmen sich Zeit zum Geniessen. Unsere Sinne verbinden die Aussen- mit der Innenwelt. Oft kommt unsere Sinnlichkeit im Alltag zu kurz. Wir können uns immer wieder neu für sie entscheiden.

Im Alltag oder beim Fasten. Das Sanfte Fasten könnte auch das sinnliche Fasten heissen.

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