· 

Verzichte nicht auf bitter

Wir haben es bitter nötig

Auf Bitterstoffe wird häufig verzichtet. Schade darum, sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und können helfen, Völlegefühl und Blähungen nach dem Essen zu mindern.

Bitterstoffe fördern den gesamten Verdauungsprozess.

Denn nur mit einer gesunden Verdauung können Nähr- und Vitalstoffe perfekt absorbiert und jede einzelne Zelle optimal versorgt werden.

Giftstoffe und Stoffwechselendprodukte werden schnell und vollständig ausgeschieden, wenn unser Verdauungssystem in einwandfreiem Zustand ist.

Abneigung gegen Bitterstoffe?

Naturheilkundige und Heilpraktiker können bestätigen, dass Menschen, die eine extrem grosse Abneigung gegenüber dem Geschmack von Bitterstoffen empfinden, diese Stoffe besonders dringend benötigen.

Wie integrieren wir Bitterstoffe wieder in unsere Ernährung?

Bitterstoffe  in Wildpflanzen werden bevorzugt, wie echte Engelwurz, Löwenzahn und Löwenzahnwurzel, Enzianwurzel, Schafgarbe, Wermut, Wegwarte, Pfefferminze, in Tee's oder Tinkturen verabreicht.

Ebenso in etlichen Kräutern sind Bitterstoffe enthalten, wie z. Bsp. Thymian, Rosmarin, Ingwer, Anis und Kümmel.

Pflanzen, die eine besonders hohe Dosis an Bitterstoffen enthalten, sind Artischocken, Radicchio, Rucola, Endivien, Chicorée, Rosenkohl, Brokkoli und Zitrusfrüchte.

Beim Sanften Fasten tragen wir den Bitterstoffen ebenfalls Rechnung, sei als Tee, Gewürze, oder Gemüse.

Tipp für den Frühling

Pflück dir frischen Löwenzahn, genauer die Stängel, max. täglich 7 an der Zahl und lass sie dir an Ort und Stelle schmecken. Iss die Blüte gleich mit, sofern du dich wagst.

 

Natürlich pflückst du sie dir nicht vom Strassenrand oder von Wiesenrändern, die gerne von Hunden frequentiert werden.

Tue dir was Gutes, es ist wirklich einfach.