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Das mit der warmen Mahlzeit, wahr oder unwahr?

Manche Annahmen zum Wohlergehen von Magen und Darm erscheinen uns wie gesichertes Allgemeinwissen. Gängige Irrtümer und Missverständnisse - und was wirklich dahinter steckt.

Eine warme Mahlzeit am Tag ist unerlässlich

Viele Menschen sind davon überzeugt, dass der Körper unbedingt mindestens eine warme Mahlzeit am Tag braucht, um gut versorgt zu sein. Tatsächlich spielt die Temperatur der Nahrung keine Rolle. Ob warm oder kalt: Wichtig ist, dass wir die Nährstoffe in der richtigen Menge und Zusammensetzung zu uns nehmen.

Der Sinn der Regel ist ein anderer: Viele Lebensmittel, die wir in gekochten Mahlzeiten verzehren kann unser Körper im rohem Zustand gar nicht vertragen. Linsen und Bohnen z. Bsp. sind dann giftig. Durch das Erhitzen wird die Zellstruktur aufgebrochen, Giftstoffe werden zerstört und Nährstoffe erschlossen. Die Verdaulichkeit und der Nährwert mancher Lebensmittel steigen durch das Kochen also.

Für unsere Vorfahren war das einst überlebenswichtig, weil sie so mehr verwertbare Energie aus ihrer spärlichen Nahrung ziehen konnten.

Quelle: GEO WISSEN - Gesundheit Nr. 12 2019

Verdauung Hörensagen

Beim Sanften Fasten ist besonders abends gekochte Nahrung empfehlenswert,  weil sie leichter verdaut werden kann.

Und ob kalt oder warm, ist es auch eine Frage der individuellen Vorliebe und Verträglichkeit.