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Bessere Nahrung - mehr Licht

Man kann es nicht oft genug betonen: wir sind primär nicht Kalorienfresser, auch nicht Fleischfresser, Vegetarier oder Allesfresser, sondern Ordnungsräuber und Lichtsäuger.

Der Wandel der Begriffe bedarf weiterer, vertiefender Einsichten, denn so manch einer mag sogar noch Zweifel hegen, dass wir uns tatsächlich von Licht ernähren.

Bei Pflanzen ist das aber unbestreitbar so. Sie beziehen ihre Energie direkt von der Sonne. Die Photosynthese verwandelt das Licht der Sonne, das die Pflanzen als elementares Nahrungsmittel aufnehmen, in biologisch verfügbare Energie. Photonen verschweissen die überall vorhandenen Kohlendioxid- und Wassermoleküle zu Glukosepäckchen. Sie schliessen sich in die Form dieser Zuckerdepots selbst ein und stehen als Lebensmittelquelle jedem höheren Lebewesen zur Verfügung.

In Tieren und beim Menschen - die direkt oder indirekt von Pflanzen leben - werden die Zuckermoleküle wieder aufgeknackt in Kohlendioxid und Wasser. Das gesamte Kohlendioxid wird über die Lunge, das Wasser über die Haut oder mit dem Urin wieder ausgeschieden. Übrig bleibt in den Organismen die Sonnenenergie, die die Lebewesen auf bisher nicht vollständig verstandene Weise antreibt, versorgt und ordnet.

Quelle: Fritz-Albert Popp, Die Botschaft der Nahrung