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Hamsterrad Abnehmen, Kuren, Diäten...

Wir nähern uns diesem Thema aus der Sicht der Generationen  40+.

 

Viel abnehmen und nichts dafür tun, oder nur ganz wenig. Abstruse Diäten jagen einander, noch tollere Versprechen verbreiten sich, Fotos vorher/nachher mit nicht erreichbaren Ergebnissen. Die Liste kann ellenlang fortgeführt werden.

Wer glaubt um Himmels Willen einen solchen Mist?

Es muss welche geben, ansonsten wäre das nicht so ein lukratives Geschäftsmodell.

Wir meinen allerdings die wenigstens glauben dies wirklich, sondern versuchen einen bequemeren Weg, weil das Leben schon kompliziert genug sein kann oder die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt.

Weiterführende Fragen:

Weswegen gefalle ich mir nicht?

Weswegen fühle ich mich nicht wohl in meinem Körper?

Warum gelüstet mich nach…?

Warum hungert mich nach…?

Weswegen gefalle ich mir nicht?

Der Frage nachzugehen, warum gefalle ich mir nicht, kann einen Haufen Glaubenssätze offenbaren oder die Vorstellung davon, wie ich gerne nach aussen sein würde.

 

Weswegen fühle ich mich nicht wohl in meinem Körper?

Nicht weniger spannend ist die Frage nach dem Wohlbefinden. Sollte ich mich nicht wohlfühlen in meinem Körperhaus, führt mich eine Spur zu möglichen Antworten. Diesen Antworten Raum geben, ihnen nachspüren, sie laut werden lassen, führt zu anderen Ansätzen als eine XY-Diät. Diäten, die mit Krankheiten zusammenhängen sind hier ausgeschlossen. Wohl(be)finden – Wohl finden antwortet dir auf seine eigene liebevolle Art.

 

Warum gelüstet mich nach…?

Bei den Gelüsten gibt es zwei Seiten.

Die eine Seite, der Körper verlangt nach etwas Spezifischem, das könnte damit zusammen-hängen, dass die Körper-Intelligenz weiss, was er braucht. Allerdings gibt es hier eine Krux, die industriell hergestellten Nahrungsmittel können süchtig machen und haben nichts mit fehlenden Nährstoffen zu tun, die der Körper braucht. Achte auf die Zeichen, die dir dein Körper gibt.

 

Die andere Seite, den Gelüsten nachzugeben ist erlaubt, solange sie im Gleichgewicht mit deiner Ernährung sind. Wenn sie ins Übermass kippen, steckt mehr dahinter. Es darf auch mal ein Trösterli oder eine Belohnung sein, alles ist gut. Doch wenn das Verlangen dich treibt, nicht mehr loslässt, dann schau dir an, nach was du verlangst. Welcher Mangel oder Verlust steht hinter dem Verlangen?

 

Warum hungert mich nach…?

Hunger nach… ja nach was? Sicherheit, Unterstützung, Hilfe, Trost, Zuwendung, Wertschätzung, Liebe, Anerkennung, Abenteuer etc.

Würde da übermässiges essen helfen, um sich dann in einer dämlichen Diät oder einem nicht erreichbaren Versprechen wiederzufinden?

Und einen neuen Kreislauf zu starten, sich nicht mehr zu gefallen, wohlzufühlen und Gelüsten ausgesetzt zu sein und mit immer mehr Hunger zu reagieren?

Steig aus, aus diesem unsäglichen Kampf, den du nie gewinnen kannst.

Reflektier dein Verhalten und schaff dir Bewusstheit. Und schau dir vielleicht den Blogartikel „das Alte ablegen“ noch einmal an.

 

Wenn du nicht alleine weiter weisst, hol dir therapeutische Hilfe, damit du mit dir ins Reine kommst und gut genährt auf allen Ebenen deine Einzigartigkeit lebst und würdigst.

 

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