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Es gibt „gewichtige“ Gründe zum Fasten.

Nur um abzunehmen wäre Fasten zu kurz gegriffen.

So viel sei verraten!

 

Doch jeder, der über seinem individuellen Normal- gewicht liegt, sollte fasten. Das Übergewichtige von einer Fastenkur profitieren, erstaunt nicht weiter.

 

Es geht bei uns um Gesundheit und nicht um einen Schönheits- oder Schlankheitswahn.

Wenn du eine Gewichtsreduktion beabsichtigst, solltest du Bewegung haben.

 

Quelle: Rüdiger Dahlke -  Das grosse Buch vom Fasten

 

Zentral fürs Herz-Kreislauf-System ist moderate Bewegung im Sauerstoffgleichgewicht mit Bewegungsarten wie Laufen, (Berg-)Wandern, Skaten, Rudern, Tanzen. Erst wer Herz-Kreislauf-fit ist, könnte sich deren Lieblingssportarten wie Tennis, Squash, Hand- und Fussball gesundheitlich leisten.

Reiten ist sicher ein guter Ausdauersport, aber nur für Pferde, nicht für Reiter. Die sagen noch ganz ehrlich, „ich muss mein Pferd mal wieder bewegen“. Richtig und danach müssten sie sich mal wieder bewegen.

Auch Golfen ist natürlich ein faszinierender Sport, in Bezug auf Herz-Kreislauf-Training rangiert es jedoch nur ganz knapp vor Nasenbohren.
Dann gäbe es noch die fliessend sanften Bewegungen des Ostens wie Tai Chi und Chi Gong, die unseren Gelenken gut tun und die Geschmeidigkeit erhalten. Über die Übungen der Bewusstseinsgymnastik eröffnet sich die Chance, unsere Koordinationsfähigkeit, Flexibilität und sogar Intelligenz merkbar zu steigern.

 

Was immer Sie an Bewegungs- und Körperprogrammen beschliessen, versuchen Sie sich von den typischen Idealen einer „Körperertüchtigung“ wie auch des Sports zu lösen. Es geht nicht darum, hart zu trainieren, etwas zu leisten – viel eher geht es darum, im jeweiligen Moment Spass an der Bewegung zu finden und etwas Sinnvolles für sein Körperhaus zu tun…

Setzen wir den Fall, die Pfunde sind geschwunden und du gehst zu deiner üblichen Ernährungs- und Lebensweise über, was glaubst du, was wohl passiert?

Genau, du bist wieder dort wo du warst oder hast mehr als vorher. Alleine durch das Fasten würden die „unliebsamen“ Ernährungsgewohnheiten oder der Bewegungsmangel mitausgefastet,  geht nicht, funktioniert nicht.

 

Wir beobachten bei uns wie bei anderen, dass bei jedem Fasten eine „schlechte“ Gewohnheit sich verabschiedet. Sie wandelt sich, verliert sich, geht von alleine. Das Bewusstsein wächst. Ein Bewusstseinsprozess beginnt.

Fasten wird dein Bewusstsein über Gesundheit verändern.

Es geht beim Fasten nicht primär ums Abnehmen.

 

Fasten hat mit Ausmisten zu tun. Unser Körperhaus wird befreit von Müll, der Schmutz wird „herausgefastet“. Vitalität macht sich breit. Der Organismus erhält die Kraft aufzuräumen und für eine (neue) Ordnung zu sorgen. Und wenn du magst, kannst du gleich auch emotionalen oder mentalen Müll mit hinausfasten oder im Aussen, die Wohnung, den Keller, was immer du willst.

Leichter um Kilos und Müll freuen wir uns für die (neu-)gewonnene Leichtigkeit auf allen Ebenen.

 

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